Minimal-Invasive Therapie bei Prostatavergrößerung

PLFT (HE-TUMT) ist eine Methode zur Behandlung von BPH mittels transurethral zugeführter Mikrowellen, die in Verbindung mit der gleichzeitigen intraprostatischen Temperaturüberwachung eine wirkungsvolle Thermotherapie darstellt.

Fachbegriffe

Wärmeverteilung in der Prostata
Graphik zur Verdeutlichung

Babylonische Sprachverwirrung ist hier leider vorprogrammiert. Die von uns angebotene minimal invasive Methode die Prostata zu behandeln gehört zu den lokalen Wärmetherapien, die durch einen Harnröhren-Katheter durchgeführt werden. Die Wärme oder besser Überwärmung wird durch Mikrowelle von innen in der Prostata erreicht. Diese Methode wird abgekürzt TUMT (Transurethrale Mikrowellen Therapie) genannt. Bei der TUMT gibt es zwei Verfahren, dass LE-TUMT (für Low Energy) und das HE-TUMT (für High Energie). Mit dem LE-TUMT wurde das Verfahren erstmals Ende der 80er Jahre eingesetzt, da man damals noch keine Möglichkeit hatte, bei der Behandlung direkt die Temperatur in der Prostata zu messen. Um evtl. Gefahren durch eine zu starke Überhitzung vorzubeugen wurden nur niedrige (low) Energie eingesetzt. Auch dieses Verfahren war schon erfolgreich. Später, als die Technik weiter fortgeschritten war, wurden Verfahren entwickelt die Temperatur in der Prostata in Echtzeit zu bestimmen und auf einem Bildschirm grafisch darzustellen. Nun konnten die Mediziner mit höheren Energien arbeiten, dies Verfahren wurde HE-TUMT genannt. Geräte, die dies können tragen die u.a. die Bezeichnung CoreTherm, also frei übersetzt Kerntemperatur. Das Verfahren, welches wir Ihnen anbieten gehört zu den HE-TUMT Verfahren und wird das ProstaLund Feedback System (PLFT) genannt.

Aktuelle Leitlinie bestätigt Wirksamkeit der Mikrowellentherapie bei der Behandlung der Prostatavergrößerung

Die aktuelle Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und des Berufsverbands der Deutschen Urologen (BDU) zur „Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS)“ (Letzte Überarbeitung 02/2009) ist im Internet unter http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/043-035.htm allen Interessierten öffentlich zugänglich.

Wird diese Therapie von Krankenkassen übernommen?

Wie viele andere medizinische Verfahren wird auch diese Methode nicht von den gesetzlichen Krankenkasse GKV übernommen und ist eine Selbstzahlerleistung. Ob Ihre Krankenkasse, ggfls. auf Ihren Antrag, bereit ist die Kosten ganz oder teilweise zu übernehmen, sollten Sie unbedingt im Vorfeld klären. Von privaten Krankenversicherungen wird diese Behandlungsmethode im Allgemeinen vollständig übernommen. Auch hier ist eine vorherige Rücksprache mit der Versicherung (wie immer) sinnvoll.

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Herstellers.
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